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Allgemein

Yahoo will Echtzeitsuche

Nach Google und Microsoft lässt sich nun auch Yahoo auf eine Zusammenarbeit mit dem Microbloggingdienst Twitter ein.

Mit Yahoo geht nach Google und Microsoft jetzt die dritte Suchmaschine eine Kooperation mit Twitter ein und steigt somit in die Echtzeitsuche ein. Mitte der Woche wurde offizielle bekannt gegeben, dass die Echtzeitumgebung von Twitter umfassend in das Yahoo-Netzwerk integriert wird. Zunächst erhalten User über diverse Websites und Angebote von Yahoo in Zukunft direkten Zugang zu ihren Twitter-Feeds. Zweitens kann künftig direkt aus Yahoo heraus getweetet werden und drittens integriert Yahoo Twitter-Updates in seine Echtzeitsuche. Momentan ist die Suche in den USA online, in Österreich soll die Implementierung laut Yahoo im Laufe des ersten Quartals 2010 abgeschlossen werden. Sinnlos Tweets sollen aber auch dann nicht indiziert werden, verspricht Yahoo, sondern dort wo es thematisch sinnvoll ist.

(Quelle: pte)

Werbemarkt: Leichte Besserung ist in Sicht

Werbemarkt schrumpfte 2009 um 5,4 Prozent gegenüber 2008 - Plus 5,8 Prozent im Jänner

Die Medienbranche hat im Vorjahr nicht ohne Grund unter der Last der schlechten Konjunktur gestöhnt: Wie das Marktforschungsinstitut Focus Media Research in seiner Bilanz für 2009 am Mittwoch konstatierte, wird das Vorjahr als “Werberezession in die Geschichte eingehen”. Bereinigt um Sondereffekte sei der Markt um 5,4 Prozent gegenüber 2008 geschrumpft. Eine leichte Besserung ist in Sicht, für 2010 sieht das Institut zumindest begründete Hoffnungen.

Vom Rückgang besonders stark betroffen waren laut Focus Kino, ORF-Radio und -Fernsehen, regionale Wochenzeitungen, Illustrierte, Fachzeitschriften, sowie Direct Mail. Gut gehalten haben sich hingegen Außenwerbung, Gelbe Seiten, Online, Private Radio- und TV-Sender sowie Tageszeitungen und klassische Prospekte.

Besserung zu Jahresbeginn

Besserung gab es zu Jahresbeginn: Im Jänner 2010 zeigte die klassische Werbung eine sanfte Wachstumstendenz mit 5,8 Prozent, so Focus. Das Wachstum ist hauptsächlich auf

Medien, Handel und Versand, sowie Dienstleistung zurückzuführen. Verglichen mit den Tiefstwerten 2009 verzeichnete das Institut eine deutlich verbesserte Grundstimmung, wobei Direct Marketing eher chancenreich bewertet wird, klassische Werbung aber eher rückläufig.

Die Werbekonjunktur sei nach wie vor labil, so Focus. Eine weitere Herausforderung für die Branche sei die zunehmende Internationalisierung: Speziell aus Deutschland und der Schweiz gebe es “intensive Mitanbieter”. Focus fordert eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Kreativwirtschaft. (APA)

Link: Focus Media Research

“Onliner des Jahres” sind gekürt

Die Leser von Werbeplanung.at haben entschieden: Gerlinde Hinterleitner, Sabine Hoffmann und Robert Poschacher sind die “Onliner des Jahres”.

Die Leser von Werbeplanung.at hatten die Qual der Wahl und konnten in den drei Kategorien “Medien”, “Agenturen” und “Auftraggeber” jeweils eine Person als “Onliner des Jahres” bestimmen. Aus einem Nominierungsprozess ergab sich eine Favoritenliste aus 15 Personen, die sich dem Voting durch die Leser stellen mussten. Knapp 2.000 User haben die Wahl der “Onliner des Jahres” mit ihrer Stimme bis 29. Jänner mitentschieden, mit dem Ergebnis, dass Gerlinde Hinterleitner (DerStandard.at) in “Medien”, Sabine Hoffmann (Ambuzzador) in “Agenturen” und Robert Poschacher (Ja! Natürlich) in “Auftraggeber” an die Spitze gewählt wurden.

Nominiert waren:

“Medien”: Maurizio Berlini (AdLink/Goldbach Media), Gerlinde Hinterleitner (DerStandard.at), Peter Krotky (DiePresse.com), Susanne Obermayer (Krone Multimedia) und Marinos Yannikos (Geizhals.at).

“Agenturen”: Sabine Hoffmann (Ambuzzador), Federico Karpeles (Publicis Modem), Michael Katzlberger (tunnel23.com), Albert Ortig (Netural) und Herbert Winkelhofer (IQ Mobile).

“Auftraggeber”: Stefan Kappacher (Ford Austria), Robert Poschacher (Ja!Natürlich), Bettina Reichel (Hutchinson 3G), Michael Reichel (Kärnten Werbung) und Thomas Saliger (XXXLutz).

Quelle: Horizont.at (Sarah Obernosterer)

Online-Werbemarkt wuchs 2009 um zwölf Prozent

Bundesverband Digitale Wirtschaft sieht Internet als drittstärkstes Werbemedium hinter TV und Zeitungen

Der Online-Werbemarkt in Deutschland ist 2009 um zwölf Prozent auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen, geht aus dem OVK-Online-Report des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor. Erstmals überholt Online-Werbung mit 16,5 Prozent die Publikumszeitschriften (13,9 Prozent). Damit ist das Internet drittstärkstes Werbemedium in Deutschland hinter den klassischen Gattungen TV (37,8 Prozent) und Zeitung (21,4 Prozent).

“Auch für 2010 sehen wir ein weiteres Wachstum von 14 Prozent, was sich netto im Bereich von fünf bis sechs Prozent bewegen wird”, sagt Paul Mudter, Vorsitzender des OVK im BVDW. “In den nächsten zwei bis drei Jahren wird sich das Internet hinter TV als zweitstärkstes Werbemedium etablieren, da die Budgets weiterhin nachhaltig in den Online-Bereich wandern. Der Abstand zu den Zeitungen beträgt schon jetzt weniger als fünf Prozent und wird schon 2010 weiter schrumpfen”, so Mudter.

In Branchen wie Telekommunikation, Finanzen oder Touristik & Gastronomie erreichte klassische Online-Werbung 2009 einen zweistelligen Anteil am Mediamix. In den Bereichen Dienstleistung und Computer/Büro geht jeder vierte Werbe-Euro ins Netz. Im Kraftfahrzeugmarkt und den Branchen Handel, Versand, Körperpflege und Medien sieht der BVDW hingegen noch Potential.

Quelle: bvdw.org

Hälfte der Senioren ist im Internet aktiv

“Lesen, Schreiben und Rechnen reicht in der heutigen Zeit nicht mehr aus. Das Internet ist zur unverzichtbaren Kulturtechnik geworden”, erklärte Heinz Becker, Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, bei der Präsentation der Studie “Internet und Senioren: Fenster in die Welt versus digitaler Graben” in Wien.

Die repräsentative Studie der GfK Austria zeigt, dass das Internet von Älteren hauptsächlich zum Kommunizieren via Email oder für Recherchen benutzt wird. Am häufigsten surfen Senioren vor allem zu Hause. Im Jahr 2009 nutzten bereits 57 Prozent aller Befragten über 60 das Internet mehrmals täglich oder fast täglich in den eigenen vier Wänden. Nur neun Prozent gingen dort seltener als einmal pro Monat oder nie online. Nur zehn Prozent waren noch berufstätig und nutzten vom Arbeitsplatz aus das Internet. Die Möglichkeiten mobil mittels eines Laptops oder Handys, bei Freunden und Bekannten oder an öffentlichen Plätzen online zu surfen nimmt die ältere Generation kaum wahr.

Die wichtigste Funktion die das World Wide Web den Senioren bietet, ist das Empfangen und Versenden von Emails. Mit rund 80 Prozent liegt die Kommunikation an erster Stelle gefolgt vom einfachen Surfen im Internet und dem Suchen von speziellen Informationen mit Hilfe einer Suchmaschine. Bereits 32 Prozent wickelten ihre Bankgeschäfte über den Computer ab. Die Unterhaltung spielt mit 26 Prozent bei dieser Altersgruppe nur eine geringe Rolle, allerdings wurden zu den Online-Diensten lediglich 645 Personen befragt. “Hier sieht man ein typisches Bild der eingeschränkten Funktion des Internets für Senioren. Mit zunehmender Vertrautheit der Materie würde sich das ändern”, erklärte Rudolf Breitschneider, Geschäftsführer der GfK Austria.

Formulare für Amtswege

Funktionen wie Einkaufen, Buchen von Reisen oder Foto- und Video-Sharing werden äußerst selten von der Generation 60-Plus genutzt. Allerdings besteht der Wunsch, Formulare für Amtswege online besorgen zu können und Informationen herauszufinden, welche Stelle für etwas zuständig ist. Nichtnutzer gaben als häufigsten Verweigerungsgrund (43 Prozent) für ihr Verhalten an, dass sie das Internet vermeiden wollen und lieber Menschen aus der jüngeren Generation bitten, Online-Vorgänge zu erledigen.

36 Prozent interessiert es schlicht nicht genug und 34 Prozent gaben an, sich nicht ausreichend damit auszukennen. 30 Prozent haben technisch keine Ausrüstung und somit keine Möglichkeit, online zu gehen. Rund ein Viertel hat nicht genügend Geld für einen Internetanschluss. “Noch immer sind eine Million ältere Menschen vom Internet praktisch ausgeschlossen. Diese Diskriminierung kann so nicht weitergehen”, erklärte Becker und forderte gezielte Maßnahmen für Senioren.

Quelle: www.medienmanager.at

Wirtschaftskammer verleiht E-Video-Award

Der Preis für die innovativste Online-Filmidee wird im Rahmen des E-Day 2010 zum ersten Mal verliehen.

Die Wirtschaftkammer Österreich, der Fachverband für Werbung und Marktkommunikation und der Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie vergeben am E-Day 2010, der am 4. März stattfinden wird, erstmals Preise für die innovativsten Videos des Jahres 2009. Bei der Gala werden die drei besten Arbeiten der drei Kategorien, Online-Advertising, Online-Video und Online-Newcomer, prämiert und vorgeführt. Die Beurteilung der eingereichten Arbeiten erfolgt in zwei Stufen. Das Publikumsvoting startet am 10.02.2010 und endet am 24.02.2010. Dabei nominiert das Publikum die besten zehn Videos pro Kategorie. Anschließend wird eine Jury aus sieben Mitgliedern die besten drei Werke jeder Kategorie wählen und reihen. Die Juroren bewerten nach den Kriterien Kreativität, Idee, Innovationsstand und technische Ausführung. Der Sieger wird laut Wirtschaftskammer mit einer „Trophäe“ belohnt.

Quelle: Horizont.at (Barbara Guttmann)

YPD-Challenge 2010

Die YPD-Challenge geht – nach einem sehr erfolgreichen Start im Vorjahr – ins Next Level. Auch heuer werden wieder Top-Praktika in Österreichs Top-Unternehmen an Österreichs Next Generation vergeben.
Die YPD-Challenge 2010 richtet sich erstmals auch an Studierende. Rund 260.000 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 28 Jahren von 24 österreichischen Universitäten und 196 FH-Studienlehrgängen sind zusätzlich zu den 220.000 Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren, die eine österreichische AHS oder BHS besuchen, teilnahmeberechtigt.

Die Top-Brands der österreichischen Wirtschaft stellen erneut außergewöhnliche Ferialjobs, Praktika und Traineeships zur Verfügung und wollen damit ihren Beitrag leisten, Österreichs Next Generation zu fördern.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presseaussendung zur YPD-Challenge 2010 oder der Website www.ypdpeople.com.

Quelle: www.ypdpeople.com

Öffentlich-rechtlicher Auftrag als ausnahmsloses “Eichmaß”

(2010-02-03) Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) fordert unzweideutige Präzisierungen im neuen ORF-Gesetz, die den Wildwuchs des ORF-Onlineangebotes eindämmen und den öffentlich-rechtlichen Auftrag zum ausnahmslosen “Eichmaß” dieses ORF-Dienstes machen.

Dazu, so der Verband, ist eine gesetzliche Einschränkung des Unternehmensgegenstandes im Hinblick auf die Online-Angebote des ORF unverzichtbar, die jede Erbringung kommerzieller Online-Angebote abseits des öffentlich-rechtlichen Online-Auftrages durch den ORF unterbindet.

Österreichische Zusicherungen gegenstandslos?

Der Online-Auftrag wurde im Begutachtungsentwurf entgegen den Zusicherungen der Republik gegenüber der Europäischen Kommission nicht durch eine taxative Liste ohne Vorabprüfung zulässiger Online-Angebote präzisiert. Damit Österreich der eingegangenen Verpflichtung nachkommt, muss im ORF-Gesetz eine taxative Liste der im öffentlich-rechtlichen Auftrag ohne Vorabprüfung zu erbringenden Online-Angebote festgeschrieben werden. In diesem Zusammenhang ist auch die im Gesetzesentwurf vorgeschlagene Kategorie “Sonstige Online Angebote ohne Vorabprüfung” ersatzlos zu streichen.

Was für ARD und ZDF gilt, ist auch dem ORF zumutbar

Die Negativliste kommerzieller Online-Tätigkeiten, die jedenfalls nicht Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags sind, wurde im Begutachtungsentwurf durch zahlreiche Einschränkungen und Ausnahmen nach Ansicht des VÖZ derart aufgeweicht, dass dem Wildwuchs Tür und Tor geöffnet würden. Daher muss die Negativliste kommerzieller Online-Tätigkeiten, die jedenfalls nicht Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Auftrags sind, ohne Verwässerungen und Hintertüren im Gesetz klar statuiert werden, wobei als Mindeststandard die deutsche Negativliste heranzuziehen ist, wie sie für ARD und ZDF gilt.

Beschränkung der Online-Werbung braucht flankierende Maßnahmen

Die im Gesetzentwurf vorgesehene Beschränkung der Online-Werbung von zwei Prozent gemessen am Programmentgelt muss durch zusätzliche Maßnahmen abgesichert werden. Der VÖZ fordert ein Rabattierungsverbot in Verbindung mit Fernsehwerbung, da durch nicht marktübliche Rabatte die Online-Werbeformen nachhaltig beschädigt würden und erfolgreiche Geschäftsmodelle dadurch behindert bzw. verunmöglicht würden. Weiters hat der ORF seine Werbeformen auf am Markt etablierte standardisierte Formen und Formate zu beschränken und auf Naturalrabatte gänzlich zu verzichten.

Entschieden spricht sich der Verband außerdem gegen die Intention des Begutachtungsentwurfes aus, dass der ORF kommerzielle Tätigkeiten im Rahmen des Unternehmensgegenstandes auch ohne jeden Zusammenhang zum öffentlich-rechtlichen Auftrag ausüben darf. Dadurch würde dem gebührenfinanzierten ORF ermöglicht, private Medienanbieter, und insbesondere die Online-Angebote von Printmedieninhabern, jenseits seines öffentlich-rechtlichen Auftrages zu konkurrenzieren. Ein solches gesetzliches Pouvoir für den ORF würde den Wettbewerb völlig unverhältnismäßig verzerren.

Quelle: VÖZ (www.voez.at)

Kommunikatoren im Web 2.0

ikp und “Der Österreichische Journalist” präsentieren eine Studie zur Nutzung von Web 2.0-Plattformen.

Auf welchen Social-Networking-Plattformen trifft sich die österreichische Kommunikations- und Medienbranche? - ikp und das Fachmagazin “Der Österreichische Journalist” wollten es genau wissen und fragten bei 500 Journalisten, PR-Profis und Kommunikationsverantwortlichen nach.

Das Ergebnis: 82 Prozent der Kommunikationsexperten sind auf derartigen Plattformen zumindest registriert, - bei der Gesamtbevölkerung liegt der Schnitt übrigens bei 69 Prozent. Facebook (79 Prozent) und Xing (69 Prozent) sind jene sozialen Netzwerke, die am häufigsten verwendet werden – Weblogs stehen noch hinten an. Nur ein Viertel der Befragten beobachtet Blogs, immerhin 16 Prozent sind selbst als Blogger aktiv und an gut zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) gehen Weblogs spurlos vorbei. Auch Twitter - immer mehr als Newspool genutzt - liegt mit 30 Prozent noch abgeschlagen dahinter, gefolgt von YouTube (27 Prozent) und der „VZ-Gruppe“ (Mein VZ, Studi-VZ, Schüler-VZ) mit 17 Prozent. Die Schlusslichter bilden MySpace mit 13 Prozent und LinkedIn mit zehn Prozent.

Gerade bei Twitter zeigt sich, wie unterschiedlich hoch die Akzeptanz ist: Während Twitter die breite Masse nicht so sehr interessiert, sind die Hälfte der Onliner und der Blogger dort zu finden. Interessantes Detail: Während in der österreichischen Bevölkerung Twitter verstärkt die 20- bis 29-Jährigen anspricht, ist es unter Kommunikationsfachleuten vorrangig die Gruppe der 40- bis 50-Jährigen.

Warum Social-Networking-Plattformen? - Der primäre Nutzen sozialer Netzwerke liegt für 60 Prozent der Befragten in der Pflege und Erweiterung des eigenen Netzwerks. Immerhin 22 Prozent wollen in Online-Netzwerken “eigene Leistungen präsentieren”, 16 Prozent erwarten sich Kontakte zu möglichen neuen Arbeitgebern und sieben Prozent wollen via Social-Networks neue Aufträge akquirieren. Den Kontakt zu Lesern, Hörern und Sehern suchen Redakteure von TV, Radio, Magazinen und Online-Angeboten.

Quelle: Horizont.at (Sarah Obernosterer)

Internet-Branche machte 45 Milliarden Euro Umsatz

Marktforscher erwartet Trend zu “Paid Content”
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